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ⓘ Kinematographie schreiben umfasst die gesamte Apparatetechnik zur Aufzeichnung und Wiedergabe von fotografischen Bewegtbildern und wird bis heute vor allem in d ..



                                               

Cinema (Begriffsklärung)

Cinema steht für: Cinema Jahrbuch, ein Schweizer Filmjahrbuch Cinema 4D, eine 3D-Grafiksoftware CINEMA-Filmtheater, München Cinema im Ostertor, ein Kino in Bremen Cinema, eine monatlich erscheinende Zeitschrift zum Thema Kino Cinéma, eine in der Schweiz veraltete Bezeichnung für Kino. Siehe auch: Cinemas

                                               

Filmgeschichte

Die Filmgeschichte zeichnet die Entwicklung des Films nach, der neben der Musik, der Literatur und der bildenden Kunst eine eigenständige Kunstform darstellt. Die Filmgeschichte erstreckt sich von den frühesten technischen Errungenschaften über die ständige stilistische Weiterentwicklung bis hin zum jetzigen Stand des Films. Dabei wird versucht, die komplizierten Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und Ästhetik aufzulösen.

                                               

Filmstudio

Unter einem Filmstudio oder Filmatelier versteht man im deutschen Sprachraum ein Gebäude, das zur Durchführung von Filmaufnahmen dient. Im englischen Sprachraum, insbesondere in den Vereinigten Staaten, wurde mit "Filmstudio" oder kurz "Studio" zur Zeit des Studiosystems in Hollywood eine gesamte Filmproduktionsgesellschaft bezeichnet, einschließlich des zugehörigen Verleihbetriebs sowie aller Gebäude und Außenanlagen, die der Filmproduktion dienten.

                                               

Filmfestival

Ein Filmfestival ist eine periodisch stattfindende kulturwirtschaftliche Veranstaltung, bei der an einem bestimmten Ort verschiedene aktuelle Filmproduktionen gezeigt, diskutiert und meist von einer Jury bzw. dem Publikum gewertet und mit Filmpreisen ausgezeichnet werden, wozu nicht notwendigerweise eine finanzielle Zuwendung gehört.

                                               

Aufnahmeformat

Als Aufnahmeformat bezeichnet man in der Fotografie die Abmessungen des Bildes auf fotografischen Platten oder Filmen beziehungsweise in der Digitalfotografie auf dem Bildsensor. Davon zu unterscheiden ist das Filmformat und seine Konfektionierung.

                                               

Tonfilm

Unter Tonfilm versteht man im Allgemeinen einen Film, der im Unterschied zum live begleiteten Stummfilm mit technisch-wiederholbarer Schallbegleitung versehen ist. Insbesondere im englischen Sprachraum bezeichnete man frühe Tonfilme auch als Talkies.

                                               

Reichsfilmkammer

Die Reichsfilmkammer war eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die während der Zeit des Nationalsozialismus das deutsche Filmwesen regelte. Jede Person, die im Deutschen Reich an Filmproduktionen mitwirken wollte, musste Mitglied der Reichsfilmkammer sein. Eine Nicht-Mitgliedschaft kam einem Berufsverbot gleich. Die RFK war Teil der Gleichschaltung der Gesellschaft im Dritten Reich und hatte ihren Sitz in Berlin. Untergebracht war sie dort in Berlin W 15 in der Meinekestraße 21.

                                               

3D-Film

Ein 3D-Film ist ein Film, der dem Zuschauer durch stereoskopische Verfahren ein bewegtes Bild mit einem Tiefeneindruck für stereoskopisches Sehen vermittelt. 3D-Filme mit besonderen Spezialeffekten werden manchmal aus Marketinggründen als 4D-Filme bezeichnet. Die Aufnahme eines 3D-Films erfolgt mittels Stereokameras, die Wiedergabe mit Hilfe eines 3D-Displays, also die Darstellung durch einen Bildschirm oder durch eine Projektion. Das räumliche Sehen wird durch den Abstand der beiden Augen ermöglicht. Beim Film arbeitet man mit zwei Objektiven, die ebenfalls in einem Abstand auseinanderlie ...

                                               

Farbfilm

Die Geschichte des Farbfilms begann bereits Ende des 19. Jahrhunderts mit der vereinzelten nachträglichen Kolorierung monochromer bewegter Bilder und ist seither Teil der Kino- und Filmgeschichte. Farbfilme machen seit den 1960er Jahren das Gros aller neu produzierten Filme aus.

                                               

70-mm-Film

70-mm-Film ist ein Filmformat für Kinofilme. Entsprechender 70-mm-Rollfilm wird auch in der Mittelformat-Fotografie genutzt. Dieses Filmformat wird nur noch sehr selten für Spielfilme genutzt, und wenn, dann oft nur für Spezialaufnahmen oder Teile eines Filmes. Filmstreifen von mehr als 35 Millimeter Breite werden allgemein als Breitfilm bezeichnet.

                                               

Breitbildformat

Breitbildformate sind Formate für den Kinofilm, die ihre große Verbreitung ab den 1950er Jahren erfuhren. Damit werden alle Bildformate bezeichnet, die breiter als das sogenannte Normalbild oder Academy ratio sind. Die gängigsten Breitbildformate sind die nicht-anamorphotischen Formate europäisches Breitwandformat und amerikanisches Breitwandformat und die anamorphotischen Formate wie Panavision oder Cinemascope. Im Fernsehbereich existiert zusätzlich das 16:9-Format. Obgleich selten, existieren auch anamorphotische 16-mm-Filmkopien.

                                               

Filmstab

Als Filmstab werden alle an einer Filmproduktion beteiligten Personen bezeichnet, die nicht Schauspieler, Komparsen, Statisten oder Stuntmen sind. Eine Auflistung dieser Personen erfolgt in der Regel in den Credits. Jeder Stab setzt sich aus verschiedenen Abteilungen "Departments" zusammen, wobei jede davon verschiedene Aufgaben in der Vorbereitung V, während des Drehs am Set S und in der Nachbereitung N zu erfüllen hat. Die übliche Gliederung besteht aus Produktion, Regie, Kamera, Ton, Montage, Maskenbild, Kostümbild, Szenenbild, Musik sowie Spezialeffekte und audiovisuelle Effekte.

                                               

Expressionismus (Film)

Der expressionistische Film entstand im Wesentlichen in Deutschland, speziell in dessen "Filmhauptstadt" Berlin, in der Stummfilmzeit der ersten Hälfte der 1920er-Jahre. Oft spricht man deshalb auch vom Deutschen Expressionismus. Doch auch in den Jahren zuvor tauchten bereits erste expressionistische Elemente in österreichischen Produktionen auf – den sogenannten "vorexpressionistischen" Filmen, die sich aus den vielseits beliebten Literaturverfilmungen entwickelten.

                                               

Picknick am Valentinstag

Picknick am Valentinstag ist ein australischer Spielfilm von Peter Weir aus dem Jahre 1975, der auf dem gleichnamigen Roman von Joan Lindsay basiert. Er ist einer der ersten australischen Filme, der ein internationales Publikum fand und dem australischen Film so zu seinem internationalen Durchbruch verhalf. Er wurde von Kritikern und Zuschauern gleichermaßen geschätzt und gilt heute als einer der Meilensteine des australischen Kinos. Die Premiere fand am 8. August 1975 in Adelaide statt. In Deutschland kam der Film am 24. Juli 1977 in die Kinos.

                                               

Auteur-Theorie

Die Auteur-Theorie ist eine Filmtheorie und die theoretische Grundlage für den Autorenfilm – insbesondere den französischen – in den 1950er Jahren, der sich vom "Produzenten-Kino" abgrenzte. Auch heute noch wird die Definition des Auteur -Begriffs ständig weiterentwickelt. Im Zentrum des Films steht für die Auteur-Theorie der Regisseur oder Filmemacher als geistiger Urheber und zentraler Gestalter des Kunstwerks.

                                               

Italienischer Neorealismus

Der Italienische Neorealismus bezeichnet eine bedeutende Epoche der Filmgeschichte und der Literatur von 1943 bis etwa 1954. Der Neorealismus, auch Neorealismo oder Neoverismo genannt, entstand noch während der Zeit des italienischen Faschismus unter der Diktatur Mussolinis und wurde von italienischen Literaten, Filmautoren und Regisseuren begründet, darunter Roberto Rossellini, Luigi Zampa, Luchino Visconti, Federico Fellini, Vittorio De Sica. Der Neorealismus war eine Antwort auf den Faschismus in Italien, künstlerisch vom Poetischen Realismus Frankreichs beeinflusst, aber auch politisch ...

                                               

Film noir

Film noir ist ein Terminus aus dem Bereich der Filmkritik. Ursprünglich wurde mit diesem Begriff eine Reihe von zynischen, durch eine pessimistische Weltsicht gekennzeichneten US-amerikanischen Kriminalfilmen der 1940er und 1950er Jahre klassifiziert, die im deutschen Sprachraum auch unter dem Begriff "Schwarze Serie" zusammengefasst werden. Üblicherweise wird Die Spur des Falken von 1941 als erster und Im Zeichen des Bösen von 1958 als letzter Vertreter dieser klassischen Ära angesehen. Die Wurzeln des Film noir liegen in erster Linie im deutschen expressionistischen Stummfilm und der US- ...

Kinematographie
                                     

ⓘ Kinematographie

Kinematographie schreiben") umfasst die gesamte Apparatetechnik zur Aufzeichnung und Wiedergabe von fotografischen Bewegtbildern und wird bis heute vor allem in der Fachsprache der Filmtechnik verwendet. Daneben stand Kinematographie früher auch für den Vorgang der Aufzeichnung selbst sowie für die Filmkunst.

                                     

1. Geschichte

Der Ausdruck Kinematographie ist in der Zeit des frühen Films entstanden. Er wurde abgeleitet von dem französischen Cinématographe, womit die Brüder Lumière ihren Kombinationsapparat bezeichneten, der die Funktionen von Kamera, Kopiergerät und Projektor in sich vereinigte. Die erste öffentliche kinematografische Vorführung, die als solche bezeichnet werden konnte, war vermutlich die Vorstellung der Brüder Latham am 20. Mai 1895. In vorhergehenden Vorstellungen, etwa von Ottomar Anschütz 1887 und 1894, Émile Reynaud erste Vorstellung 1892 oder Edison ab 1894, wurden Techniken verwendet, die mit der späteren Filmprojektion noch wenig gemein hatten. Meist handelte es sich um Einzelsichtgeräte oder Apparate, die noch mit Fotoplatten arbeiteten.

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